Auditierung
Durch unabhängige Kontrollen unterstützen wir Sie mit der Auditierung im Rahmen verschiedener Standardsystemen sowie bei der Überprüfung interner Vorgaben.
Die externe und interne Auditierung ist in vielen Zertifizierungen vorgeschrieben. Sie bietet aber auch für das Unternehmen den Vorteil, den Status-Quo zu ermitteln und Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Unsere Mitarbeiter sind im Einsatz, um Audits und Vor-Ort Checks im Bereiche Lebensmittelqualität und -sicherheit durchzuführen, vorwiegend im DACH-Raum und bei Bedarf auch weltweit.
Vom regionalen Metzger, über Kita- und Hotelküchen bis zu großen Lebensmittelherstellern oder Supermarktfilialen – wir bewerten unabhängig und praxisorientiert.
Unser Auditierungsangebot
Hier finden Sie einen Überblick über die meisten von uns angebotenen Auditierungen:
- Audits nach IFS Progress Food sowie IFS Progress Logistics (Quant ist ein vom IFS zugelassener Assessment Provider)
- FESC Audits - unser eigener Standard für Lebensmittelsicherheit, Umwelt, Nachhaltigkeit und Social Corporate Responsibility
- Interne Audits (nach IFS, BRC, im Rahmen des Eigenkontrollsystems, usw.)
- Betriebsbegehungen/Hygienechecks
- Lieferantenaudits
- Compliance Audits
- Integrity Audits
- Markt- und Filialaudits
- Entnahme von Lebensmittelproben, Trinkwasserproben und Abklatschproben
- interne Audits und Lieferantenaudits im Bereich Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Sozialstandards und Arbeitsschutz
- IFS Local Check
Bei Interesse, Fragen oder wenn Sie sich für andere Auditierungsangebote interessieren, wenden Sie sich gerne an uns!
Fragen und Antworten zur Auditierung
Welche Zertifizierungen sind im Bereich der Lebensmittelherstellung am wichtigsten/verbreitesten?
Viele Zertifizierungen befassen sich allgemein mit der Lebensmittelqualität und -sicherheit. Der IFS (International Featured Standard) ist hier einer der wichtigsten in Deutschland, der vor allem bei Eigenmarken von Supermärkten die Grundvoraussetzung ist. Etwa gleichwertig ist der BRC (British Retail Consortium) - der vor allem für Unternehmen interessant ist, die international (besonders in Großbritannien) agieren oder der FSSC22000.
Die QS Zertifizierung spielt vor allem im Bereich der Fleischverarbeitung aber auch bei Obst und Gemüse eine große Rolle in Deutschland und ist an vielen Stellen die Voraussetzung, um an den Einzelhandel liefern zu können.
Außerdem können Hersteller sich auch nach diversen ISO Normen zertifizieren lassen. U.a. sind hier die ISO 22000 (Internationaler Standard für Lebensmittelsicherheits-Managementsysteme), die ISO 14001 (Umweltmanagementsystem) oder die ISO 9001 (Allgemeines Qualitätssicherungssystem) zu nennen.
Weitere Zertifizierungen haben vor allem das Ziel, bestimmte Aspekte der Produkte hervorzuheben. Z.B. die Bio-Zertifizierung nach der EG-Öko-Verordnung oder Verbänden wie Bioland, Naturland oder demeter oder die VLOG-Zertifizierung für Lebensmittel, die ohne Gentechnik hergestellt werden. Auch Halal, Vegan, vegetarisch oder geschützte Ursprungsbezeichnung für regionale Herkünfte werden zertifiziert.
Welche Auditarten gibt es?
Audits lassen sich nach verschieden Kriterien unterscheiden:
Art des Auditors: ein internes Audit (oder „Eigenkontrolle“, 1st party Audit) wird durch einen Mitarbeiter des eigenen Unternehmens oder einen Dienstleister (z.B. Quant QS) durchgeführt. Ziel ist es die eigenen Prozesse zu kontrollieren und Schwachstellen aufzudecken. Viele Zertifizierungen schreiben ein regelmäßiges internes Audit (z.B. jährlich) vor. Auf der anderen Seite gibt es Audits durch externe Stellen (z.B. Zertifizierungsstellen, Kunden), diese haben meist das Ziel einer Zertifizierung oder der Zulassung als Lieferant.
Fokus des Audits: Erstaudits bezeichnen das erste Audit eines Unternehmens, Folgeaudits/Regelaudits/Rezertifizierungsaudits werden zur Aufrechterhaltung der Zertifizierung durchgeführt. Verdachtsaudits werden im Verdachtsfall durchgeführt und Spotaudits prüfen einen bestimmten Teil des Prozesses intensiver, während andere entfallen.
Durchführung des Audits: Audits können angekündigt oder unangekündigt stattfinden. Sie können live Vor-Ort oder auch per Videotelefonat oder als reine Dokumentenprüfung durchgeführt werden.
Was ist ein Lieferantenaudit?
Beim Lieferantenaudit (2nd party audit) handelt es sich um ein Audit nach den Vorgaben eines bestimmten Kunden. Meist basiert das Audit auf einer spezifischen Checkliste des Kunden, die sich auf die für den Kunden relevanten Punkte bezieht. Der Kunde führt das Audit selbst durch oder lässt dies von einem beauftragten Auditor/Organisation wie z.B. der Quant QS durchführen. Ziel ist es, als Lieferant für einen bestimmten Kunden zugelassen zu werden/bleiben.
Was ist ein Zertifizierungsaudit?
Ein Zertifizierungsaudit (3rd party audit) ist ein Audit, das von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle organisiert wird. Die Durchführung erfolgt durch entsprechend geschulte und zugelassene Auditoren (z.B. IFS Food, Scope 1 für Fleisch und Fleischwaren). Das Ergebnis des Audits spiegelt sich in einem Bericht und bei Abweichungen in einem Maßnahmenplan wider (dieser muss von dem zu zertifizierenden Unternehmen abgearbeitet werden). Im Normalfall erfolgt nach dem Audit eine Prüfung der Dokumente in der Zertifizierungsstelle (4-Augen-Prinzip). Die Ausstellung des Zertifikats erfolgt nach dieser Prüfung, wenn eine ausreichende Menge an Prüfpunkten erfüllt ist und Korrekturmaßnahmen festgelegt und ggf. bereits durchgeführt sind. Mit Hilfe des zeitlich begrenzten Zertifikats kann das zertifizierte Unternehmen gegenüber Kunden und sonstigen Stakeholdern seine Kompetenzen bewerben.